Google versteht bald dein Warum. Nicht nur deinen Klick.

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  • Ratgeber
  • Januar 11, 2026

Winterpause ist rum.
Ich freue mich wieder auf den Online Marketing Trouble.

Gerade passiert etwas, das für SEO, Content und Performance Marketing wichtig wird.

Google versteht bald dein Warum statt nur deinen Klick

Google Discover, YouTube und Google News arbeiten mit Recommender Systemen.
Diese Systeme entscheiden, welche Inhalte du als Nächstes siehst.

Heute nutzen sie vor allem harte Signale:

• Klicks
• Watchtime
• Verweildauer
• Likes
• Abbrüche

Das ist messbar.
Aber es ist nicht genug.

Denn diese Signale zeigen nur, was du tust.
Sie zeigen nicht sauber, was du meinst.

Hard Attributes sind leicht. Soft Attributes sind schwer.

Ein System versteht harte Attribute gut:

• Genre
• Künstler
• Regisseur
• Kategorie
• Preis

Schwieriger sind weiche Attribute.
Das sind Worte, die jeder nutzt.
Aber jeder meint etwas anderes.

Zum Beispiel:

• lustig
• gemütlich
• spannend, aber nicht stressig
• intelligent, aber nicht kitschig

Hier gibt es keine eindeutige Wahrheit.
Es gibt kein klares Tag, das immer stimmt.
Und genau das ist das Problem.

Googles Ansatz: Semantik wird personalisiert

Google hat dazu ein Forschungs Paper veröffentlicht.
Das Ziel ist klar: Das System soll besser erkennen, was du wirklich ausdrückst.

Der technische Hebel heißt Concept Activation Vectors, kurz CAVs.

Normalerweise nutzt man CAVs so:
Man versteht damit ein Modell besser.

Google dreht die Richtung um:
Das System soll dich besser verstehen.

So kann das System lernen:
Wenn du lustig sagst, meinst du etwas anderes als ich.

Warum ist das für dich als Marketer relevant?

Generischer Content wird noch austauschbarer
Du verlierst, wenn dein Content nach allem für jeden klingt.
Du gewinnst, wenn Tonalität und Perspektive klar sind.

Discover wird weniger trickbar, aber besser designbar
Du kannst Discover nicht erzwingen.
Aber du kannst Inhalte so bauen, dass sie klar wirken.
Für eine Zielgruppe. In einem Kontext. Mit einer Stimmung.

Creatives werden noch wichtiger
Du sendest Signale nicht nur über Keywords.
Du sendest Signale über Hook, Beispiele, Struktur, Bildsprache.

Was mache ich daraus in der Praxis?

Du definierst die Tonalität vor dem Schreiben.
Du hältst diese Tonalität über die ganze Seite.
Du vermeidest Mischformen.
Du baust lieber Varianten als Einheitsbrei.
Du prüfst: Titel, Intro, Aufbau und CTA müssen zusammenpassen.

Fazit

Wir gehen weg von Klick Signalen.
Wir gehen hin zu Bedeutungs Signalen.

Du wirst es schwerer haben, wenn du Content nur als Keyword Hülle baust.
Du gewinnst, wenn du Content als Intent Produkt baust.

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